Dienstag, 19. Oktober 2010

ERC 2010 Richtlinien

Die neuen ERC Richtlinien wurden veröffentlicht. Natürlich erstmal auf Englisch. Auf Deutsch werden sie eventuell bis Januar 2011 übersetzt.

Download hier: KLICK

Sonntag, 2. Mai 2010

Keine Zusage

Mein Chef konnte mich leider nicht gleich nach Vollendung meines Jahrespraktikums übernehmen. Im Moment warte ich auch noch auf meine Urkunde.
Ich weiss allerdings nicht, ob ich mich auch ohne Urkunde bewerben soll.

Antrag auf Urkunde

Hallo, ich habe am 15.04.2010 meine Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Rettungsassistent beantragt.
Warte immernoch auf ein "Lebenszeichen" des Ministeriums für Inneres, Sport und Integration. Mal schauen, wie lange es dauert. Im Netz ist leider nichts zu finden.


Infos, die keinen interessieren:

Abgeleistete Zeit: 12 Monate
Abgeleistete Stunden: 2156 Stunden
Organisation: Deutsches Rotes Kreuz

Samstag, 10. Oktober 2009

Für den Rettungsdienst - EADS feilt an Gebäudenavigation

EADS feilt an Gebäudenavigation

Vor allem für Feuerwehr und Rettungsdienste könnte es eine enorme Arbeitserleichterung sein: Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS entwickelt ein System zur Gebäudenavigation.

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS arbeitet an einem System zur genauen Positionsbestimmung in Gebäuden, Kellern und sogar Bergwerksschächten. In Gebäuden mit bis zu fünf Stockwerken und einem Kellergeschoss funktioniere die sogenannte "indoor navigation" bereits, sagte der für den Bereich Navigation zuständige Geschäftsführer von EADS Astrium, Reinhold Lutz, bei einer Präsentation in München. Es soll in etwa zwei Jahren marktreif sein und dann zum Preis von rund 30.000 Euro zu haben sein.

Als Kunden hat EADS vor allem Feuerwehr, Rettungsdienste und Spezialeinheiten von Polizei und Militär im Auge. Das System könne beispielsweise Feuerwehrleuten helfen, die sich bei Bränden in dichtem Qualm orientieren müssen, sagte Lutz. Auch die Ortung und Bergung verletzter Kollegen sei so möglich. "Das Problem der konventionellen Navigation ist, dass sie nur außerhalb von Gebäuden funktioniert." Auch vorinstallierte Ortungssysteme brächten oft wenig, da sie beispielsweise bei Bränden leicht ausfielen.

Das Konzept von EADS sieht vor, rund um ein Gebäude mindestens vier mobile Transmitterstationen aufzustellen. Dies funktioniert laut EADS derzeit bis zu einer Entfernung von 100 Metern vom Gebäude. Die Einsatzkräfte im Innern tragen einen Empfänger bei sich, über den ihre Position bestimmt wird. Das Signal wird an einen tragbaren Computer außerhalb übertragen. Dort kann ein zwei- oder sogar dreidimensionaler Grundriss des Gebäudes hinzugefügt werden, um die genaue Position anzuzeigen.

Reichweite auf Häuserblocks oder Ortschaften ausweiten

Das neue System sei in kurzer Zeit an jedem Ort aufgebaut, sagte der Projektleiter Andreas Lermann. Mit ihm lasse sich die Position eines Menschen in einem Gebäude bis auf einen Meter genau bestimmen. Ziel sei, die Reichweite des Systems auszuweiten. So könnten künftig nicht nur einzelne Gebäude, sondern auch ganzen Häuserblocks oder kleine Ortschaften abgedeckt werden.

Auch ein späterer Einsatz in Bergwerken, beispielsweise bei der Suche nach Opfern von Grubenunglücken, sei denkbar, sagte der Projektleiter. Die Transmitter müssten dann nur im Untergrund installiert werden. Der Empfänger ist allerdings noch reichlich unhandlich. Bislang hat er die Größe eines Wanderrucksacks. "Die Hauptarbeit wird sein, den Empfänger auf Handygröße zu bringen", räumte Lermann ein. "Aber das ist machbar."

(dpa, N24)

10.10.2009 08:36 Uhr

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_5505680.html

Montag, 13. April 2009

C1-Führerschein für Anerkennungsjahr

Hallo, ich hoffe meinen Blog besucht noch jemand. Habe mein Staatsexamen hinter mir und bin jetzt Rettungsassistent im Praktikum (RAiP). Fange am 15.04.09 mein Anerkenungsjahr an.
Das war voll blöd, ich musste einen C1-Führerschein machen, damit ich unsere Rettungswagen fahren darf (Mercedes Delphis, 3,8 t). Das Arbeitsamt hat es natrlich nicht bezahlt. Also musste ich mir das Geld zusammensparen. Deshalb fange ich 2 Monate nach meiner bestandenen Prüfung an.
Aber naja, ich werde meine Erlebnisse und einpaar Fälle, natürlich unter Berücksichtigung der Schweigepflicht.

Hoffe hier liest ab und zu jemand.

PS: Der Link oben führt zu meiner Homepage. Die ist noch in Bearbeitung. Wenn jemand anregungen, vor allem gemeinfreie Bilder hat, melde sich bitte.

Donnerstag, 18. September 2008

Wir erhielten den Alarm mit der Meldung: "ältere Dame mit leichter Atemnot". Als wir am Einsatzort eintrafen, war es zwar eine ältere Dame, doch sie hatte akute Atemnot. Zum Glück hatte sie einen Notallknopf, den sie nur betätigen brauchte.
Sie hatte schon einen Herzinfarkt hinter sich und war bekannte Asthmatikerin. Ob sie ihr Asthmaspray an dem Tag genommen hat weiß ich nicht. Jedenfalls war sie verständlicherweise sehr aufgeregt, ängstlich und kaltschweißig. Mein Kollege wollte sofort den Notarzt gerufen und einen periphervenösen Zugang gelegt haben. Der Notarztruf klappte, doch der PVZ wollte einfach nicht. Die Patientin dermaßen schlechte Venen, dass ein Zugang unmöglich erschien.
Leider verbrachte mein Kollege sehr viel Zeit mit dem Zugang, sodass die psychologische Betreuung der Patientin fast gänzlich fehlte.
Ab und zu wurde sie auf die sogenannte "Lippenbremse" hingewiesen, doch die fast 70 jährige Patientin hielt einfach ur die Luft an, anstatt die Luft langsam auszupusten.
Ich konnte mir das nicht länger mit ansehen. Es musste doch eine Möglichkeit geben, die Luft in der Lunge hinauszubekommen! Ich dachte an unseren Schulunterricht und an die "Kerze".
Ich hielt der Frau meinen Zeigefinger vor das Gesicht, sagte sie muss die verbrauchte, schlechte Luft aus den Lungen bekommen, damit neue frische Luft eingeatmet werden kann und sie solle sich vorstellen mein Finger sei eine Kerze und sie muss mit voller Kraft und all ihrer vorhandenen Luft die Kerze auspusten. Sie sagte sie ue was ich will, hauptsache sie stirbt nicht.
Dadurch verbesserte sich ihre Situation erheblich.
Mitlerweile hat mein Kollege erfolgreich eine Vene unktiert und den Zugang gelegt. Auch der Notarzt traf ein und lobte die Betreuung der Patientin.
Im Krankenhaus wurde auch der Schenkelblock der Patientin sichtbar.

Was ich mit der Geschichte sagen möchte ist, dass die Betreuung der Patientin meist eine ebenso hohe Priortät haben muss wie die medizinische Versorgung.

Freitag, 12. September 2008

erschreckend

Wir sind zu einer älteren Dame gerufen worden, weil der Hausarzt den Verdacht auf Apoplex hatte (er hat sie wieder nach Hause geschickt). Nun ja, wenn er meint....
ALLERDINGS hat er bei ihr den RR von fast 200 mit Adalat gesenkt. Ich habe aber in der Schule gelernt, dass Patienten mit Apoplex einen besseren Outcome haben, wenn der zu hohe Blutdruck nicht gesenkt wird, da der Druck benötigt wird, um die Gehirnareale mit Blut bzw. Sauerstoff zu versorgen!